Ralf Brueck

 

 

 

Link: Ralf Brueck

 

 

Ralf Brueck: Wouldn´t it be nice, 202 x 161cm, Digital C Print, Diasec, Frame, 2011

 

 

 

Ralf Brueck arbeitet in seinen Werkgruppen „Distortion“ und „Deconstruction“ mit selbst erstellten Fotos als Ausgangsmaterial. Diese können analog oder digital erstellt sein und werden in einem zweiten Arbeitsschritt (nach einem eventuellen Scanvorgang) mit gängigen Bildbearbeitungsprogrammen digital bearbeitet. Brueck „wirkt auf das Ausgangsfoto ein“ um es zu „zerstören“, wie er selber sagt. Der ursprüngliche Ort und Zeitpunkt der Aufnahme, der fotografische Bezug wird von Brueck digital überformt, der konventionelle Realitätsbezug des Mediums „Fotografie“ tritt vor dem Bild, dem Original und seiner Entfaltung in den Hintergrund bzw. verschwindet ganz. Die Bildtitel, z.B. „wouldn’t it be nice“, verstärken diese Aspekt der Arbeit, sie stehen in keiner Verbindung mit dem fotografischen Ausgangsmaterial, und werden von Brueck im Nachhinein assoziativ gewählt.

 

Text: Michael Reisch

 

 

 

 

 

Ralf Brueck: Home sweet home, 160 x 213cm, Digital C Print, Diasec, Frame, 2015, Courtesy Kunst & Denker, Düsseldorf

 

 

 

 

Ralf Brueck: Then I kissed her, 161 x 202cm, Digital C Print, Diasec, Frame, 2015, Courtesy Kunst & Denker, Düsseldorf

 

 

 

Ralf Brueck: Just another nervous wreck, 288x149 cm, Digital C Print, Diasec, Frame, 2015, Courtesy Kunst & Denker, Düsseldorf

 

 

 

 

 

Ralf Brueck: Warning, 60x50 cm, Digital C Print, Diasec, Frame, 2015, Courtesy Kunst & Denker, Düsseldorf