Alex Grein

 

 

 

Link: Alex Grein

 

 

 

Alex Grein: Falling, Archival Pigment Print,  70x46 cm, 2019, Courtesy: Galerie Gisela Clement, Bonn

 

Alex Grein nutzt sowohl selbst fotografiertes, als auch Found-Footage-Material. Die von ihr ausgewählten oder erstellten Fotos werden im Smart-Phone-Display aufgerufen, und mit Miniatur-Modellen von alltäglichen Gegenständen (z.B. speziell angefertigten Modell-Gläsern o.ä.) kombiniert, die auf das Display gelegt werden. Dieses Ensemble wird noch einmal abschließend hochauflösend fotografiert und als Inkjet-Print ausgedruckt. Im finalen Bild scheinen die maßstabsverkleinerten Gegenstände tatsächliche Fragmente des ursprünglich fotografierten Raums zu sein und in diesem auf seltsame Art und Weise zu schweben. De facto zitiert Grein mit dieser Vorgehensweise „Augmented-Reality“-Visualisierungen mit größtenteils einfachen, analog-digitalen Low-Tech-Werkzeugen, wobei alle ihre Arbeitsschritte in einem klassisch-dokumentarischen Sinne (digital-) fotografischer Natur sind, in der Kombination aber digitale Fragestellungen aufwerfen.

Text: Michael Reisch

 

 

Alex Grein: Rolling, Archival Pigment Print, 120x90 cm, 2019, Courtesy: Galerie Gisela Clement, Bonn